Statements von ehemaligen Schüler*innen

MMMag. Stefanie Kollmann-Obwegeser

Die Zeit am BORG Götzis war sehr gut und ich erinnere mich gerne zurück. Am liebsten an unseren lieben Klassenvorstand Herrn Heinzle. Ich habe selten einen so lieben und gutmütigen Menschen/Lehrer getroffen. Er hat aus meinem Horrorfach Mathematik eine erträgliche Stunde gemacht. Ich habe den bildnerischen Zweig besucht und habe die Besuche in den Museen geliebt – wir waren von Basel bis Wien in fast jeden Kunstmuseum oder Forum. Ich glaube, eines der besten Erlebnisse war das 10.000 Tausend-Teile-Puzzle vom letzten Abendmahl von daVinci.   

Nach der Matura bin ich für längere Zeit nach Wien gegangen. Dort habe ich Germanistik, Geschichte und Sprachwissenschaften studiert. Wien war lange Zeit meine zweite Heimat, aber nach sieben Jahren habe ich dann beschlossen, in eine andere Stadt zu ziehen. Die Wahl fiel auf BERLIN. Also, auf und davon – auf nach Bärlin. Dort habe ich fast fünf wunderschöne Jahre meines Lebens verbracht. Ich habe viel gegessen, viel getrunken und gefeiert, viel Eis am Landwehrkanal verschlungen, jede Menge Kilometer im Tiergarten zurückgelegt (und mich tatsächlich jedes Mal verlaufen), unglaublich viele interessante Menschen kennengelernt und unheimlich viel Lebenslust und Freude getankt. Es war eine wunderschöne Zeit – ich habe viel dort erlebt, aber nach ein paar Jahren wollte ich nach „Hause“ zu meiner Familie zurück. Und da bin ich schließlich 2014 mit meinem Mann (der auch aus Vorarlberg kommt, welch‘ Wunder), unserem in Berlin geborenen Sohn, unserem polnischen Kater Ronaldo und unserer spanischen Katze Zizou nach Vorarlberg in meine alte Heimat zurückgezogenen – und jetzt bin ich quasi Retro-Neo-Vorarlbergerin. 

Am BORG Götzis habe ich gelernt, dass Lernen wieder Spaß machen kann. Dass es etwas lockerer sein kann, als man uns als Jugendliche das vorlebt. Ich habe die Kunst und die Literatur kennen- und lieben gelernt. Und dass alle Hausmeister in meiner Schulkarriere Willi hießen … aber das nur am Rande. Es war eine tolle Zeit im Borg Götzis! 

Ian Keraudren

Ich war von 2014 bis 2018 Schüler im BORG und hab mich ab der ersten Woche in der neuen Schule bereits wohl gefühlt. Natürlich haben meine neuen Klassenkameraden sehr viel dazu beigetragen, aber ich fühlte mich auch sehr gut vom Lehrkörper und von der Administration aufgenommen.  

Weil das BORG ein relativ kleines Gymnasium ist, ist das Schulklima sehr familiär, da sich fast alle untereinander kennen und man dadurch eine gute Kommunikation zwischen den Lehrern und den Schülern bekommt.  

Ich habe in meiner Zeit am BORG nicht nur viele neue Freunde kennengelernt, sondern habe auch viel über mich selbst und andere Menschen gelernt. Ich kann mich an sehr viele schöne Momente erinnern - ob bei den Wandertagen und Projektwochen, oder beim Mittagessen in der Schule mit meinen Freunden. Ich hatte stets eine gute Zeit im BORG! 

Nach meiner Matura habe ich relativ bald meinen Zivildienst angetreten, bin danach nach Wien gezogen und studiere seitdem das Bachelorstudium Biologie an der Universität Wien. 

Vor der Anmeldung fürs BORG wusste ich noch nicht genau, ob ich besser in den Musik- oder in den Naturwissenschaftenzweig (NW) passe. Ich habe mich dann für NW entschieden.  

Was ich am BORG besonders schön fand, war, dass ich trotz meiner Entscheidung immer noch musikalisch sehr aktiv bleiben konnte. Durch Wahlpflichtfächer und Freifächer, wie Instrumentalmusik und Schulband, konnte ich in meiner gesamten Zeit am BORG einerseits in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen und parallel viel Musik machen. Ich habe in den zahlreichen Stunden Musik am BORG sehr viele schöne Erfahrungen gemacht, wie am Maturaball mit der Band, bei Auftritten an musikalischen Abenden der Schule oder in den Pausen im Proberaum! 

Alles in allem waren diese 4 Jahre meines Lebens sehr prägend. Ich konnte an meinen Stärken arbeiten und wurde bei meinen Schwächen unterstützt. Ich danke dafür allen meinen Lehrern am BORG sehr!