Exkursion: Festspielhaus Bregenz (5M, 6M)

Ein paar fun facts: Die eine Hand ist 17 Meter hoch und wiegt ganze 20 Tonnen. Die andere Hand ist 20 Meter hoch und wiegt 24 Tonnen. Die Zigarette ist 6 Meter lang. Die Spielkarten, die so leicht wirken, sind jeweils ca 30 m2 groß (7,5m x 4m). Laut einem Bericht wiegt jede 2,5 Tonnen. Das gesamte Bühnenbild ist 24 Meter hoch und wiegt 44 Tonnen. Es kostete 7 Millionen Euro. Seitlich von den Zuhörern und hinter ihnen sind ca 800 Boxen. Auch in den Karten sind u. a. Boxen versteckt. So wird ein Raumklang wie in einem Opernhaus erzeugt. Mehr dazu hier.

Unser Guide führte unsere Gruppe zuerst ins Festspielhaus, wo auf der Bühne gerade Kulissen für die Oper Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt aufgebaut waren. Hier gab's eine allgemeine Einführung. Dann gingen wir weiter in die VIP-Lounge, wo wir etwas zur Handlung der Oper erfuhren. Das Bühnenbild verweist auf einen entscheidenden Moment in der Oper: Carmen liest in den Karten, dass sie bald dem Tod in die Augen sehen wird. Wir wurden auch über die Technik informiert: das einzigartige Soundsystem und die riesigen Projektoren über uns, mit denen Bilder auf die Karten projiziert werden. Danach wollte der Guide uns noch die Bühne selbst zeigen, aber wir kamen leider nicht so weit. Die Ampel war auf Rot. So bekamen wir die letzten Information über Perücken, Kostüme, Bühnentechnik etc. auf dem Steg. Hinterher schauten wir uns noch einen Teil einer Probe (Carmen wird von Don José abgeführt) mit dem Guide der anderen Gruppe an. Nahezu eine halbe Stunde Probe für effektiv 2 bis 3 Minuten Aufführungszeit in der Oper. Da fragt man sich, wie die je mit ihren Proben fertig werden.

Übrigens, für Schüler/innen gibt es ermäßigte Karten!