„Energieautonomie-Elektromobilität-Energieeffizienz“

 Die „Energiefrage“ – so sind sich alle Fachleute und Zukunftsforscher einig – wird in den kommenden Jahrzehnten als eines der weltweit ganz zentralen Themen unsere Gesellschaft bestimmen. Auch das Land Vorarlberg hat mit seiner Vorgabe „Energieautonomie 2050“ auf dieses Thema gesetzt. Unsere Schule als Lern- und Übungsort, als wichtige Institution für Handlungs- und Haltungskompetenzen künftiger Generationen will sich über unterschiedliche Zugänge den innovativen Themen stellen und auch Beiträge dazu leisten.

Besonders den Naturwissenschaften und ihren zugeordneten Schulfächern kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu. Science (als Clusterbegriff für naturwissenschaftliche Fächer) gilt heute als bedeutendes Schulentwicklungskonzept, um die Naturwissenschaften an (höheren allgemeinbildenden) Schulen zu etablieren. Im Grunde  geht es verstärkt darum, dass sich Schüler/innen durch vernetztes Denken und komplexe Fragestellungen mit  aktuellen und zukunftweisenden Technologien beschäftigen, die von gesellschaftlicher Relevanz sind. Die jungen Menschen müssen dabei selbst in Handlungsfelder eingebunden werden, die weit über das Klassenzimmer hinausgehen.

Mit Projekt „Elektromobilität – Energieautonomie -  Energieeffizienz“  am Borg  Götzis steuern wird gezielt in für eine attraktive und zukunftsorientierte Entwicklung, die unmittelbar von didaktischen Konzepten und deren Umsetzung im Unterricht Ausstrahlung auf diese neuen  gesellschaftlichen  Entwicklungen nimmt.

Vorhaben und Zielsetzungen

Das Borg Götzis will für die Themenkomplexe  „Energieautonomie – Energieeffizienz – Elektromobilität“  über unterschiedliche Zugänge vermitteln.  Der Zeithorizont umfasst zunächst 5 Jahre, in denen didaktischen Konzepten und deren konkrete Umsetzung im Unterricht entwickelt werden.  Die Schaffung infrastruktureller Voraussetzungen,  die Bewusstseinsbildung durch eigenes Tun und durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung von ökonomischen Voraussetzungen sind Grundpfeiler in der Projektplanung.

Ein wesentlicher Eckpfeiler der Konzeption liegt in der Einbindung außerschulischer Institutionen – von Wirtschaftsbetrieben über  kommunale Stellen bis hin  zu Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Bereichen.  Mit dem Arbeitskreis Schule und Energie (Landesschulrat/VKW) haben wir in der Planungsphase starke Partner gefunden, die das Vorhaben vorbildlich unterstützen.

 Der Projektstart erfolgt mit dem Schuljahr 2012/13.

 BORG Götzis als Projektschule 

  • Eine wesentliche Überlegung für das Projekt bildet der Standort der Schule. Im Zentrum des Rheintals gelegen, sind die Anfahrtswege – wie eine interne Untersuchung im Rahmen eines Schulprojekts ergeben haben – relativ kurz.  Somit sind die Voraussetzungen für öffentliche und privat betriebene Elektrofahrzeuge optimal.
  • Für eine allgemeinbildende höhere Schule bilden  komplexe Fragestellungen im Zusammenspiel von Wirtschaft, Ethik, Soziales Handeln, Kreativität und naturwissenschaftlich -technologischen Entwicklungen zumal  in einer globalisierten Welt die Essenz der Ausbildung.
  • Die Größe und das schulische Umfeld eigen sich durch die Überschaubarkeit und durch die Einbindung in die umliegenden Kommunen für die Projektstruktur.